1. Ausgabe - Februar 2018

Wir haben eine Schülerzeitung gegründet. Vier engagierte Schülerinnen und Schüler treffen sich einmal in der Woche zur Redaktionskonferenz. Hier überlegen wir, was in unsere "Zeitung" soll.

 

Ihr findet uns hier auf der Schul-Homepage unter unserem Namen:

 

NOW SCHOOL

Schülerzeitung der Gesamtschule Jüchen

 

In unserer ersten Ausgabe stellt sich das Redaktionsteam vor und wir erzählen, wie einige von uns ihren Geburtstag erleben und was sie an ihren Hobbys begeistert.

 

Das soll für alle eine Anregung sein, selber mal darüber nachzudenken. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust hättet uns eure Geburtstags- oder Hobby-Geschichten zu schicken. Und eine Lobeshymne auf unseren Hausmeister darf natürlich nicht fehlen.

 

Leserbriefe und Ideen könnt ihr bei Frau Jansen im Sekretariat abgeben.

 

Ach ja: Uns interessiert auch, was ihr in eurer Schülerzeitung lesen wollt. Was sollen wir für euch recherchieren? Was wolltet ihr immer schon mal wissen? Was gefällt euch, was nicht? Habt ihr vielleicht interessante Fotos?

 

Und wer jetzt Lust hat, bei uns mit zu machen, ist herzlich eingeladen. Wir treffen uns donnerstags von 15.05 bis 15.50 Uhr im Klassenraum der 8b.

 

Tamara Bremshey

Redaktionsteam:

Ayyoub Boulaouine

Romy Dettling

Elias Jimenez-Suarez

Morgaine Rütten


Mein Geburtstag


Bisher waren meine Geburtstage sehr gut. Ich ziehe mich schick an und fahre mit meiner Familie in die Stadt. Dort darf ich mir aussuchen, was mir gefällt.

Wieder zu Hause kommen meine besten Freunde zu mir und wir unternehmen was zusammen. Später wartet meine ganze Familie auf mich und ich bekomme viel Geld geschenkt. Das freut mich sehr!

 

 

Ayyoub

Bisher mochte ich meine Geburtstage. An diesem Tag habe ich immer das Gefühl, dass für mich die Welt stehen bleibt. Aber beim letzten Mal war es nicht so schön. Meistens, nein eigentlich immer, habe ich an meinem Geburtstag Schule oder es ist Karneval. Ich hab schon ausgerechnet, dass mein 18. Geburtstag am Rosenmontag ist. Dann sind an diesem Tag alle mit Karneval beschäftigt.

Außerdem finde ich es nicht immer so toll, wenn in der Schule für mich gesungen wird. Aber es gibt Schlimmeres. Prinzipiell liebe ich meinen Geburtstag, auch wenn er nur alle vier Jahre richtig wirklich da ist.

 

Morgaine

Mein Geburtstag ist wie jeder andere Tag im Jahr, nur dass die ganze Familie da ist. Zudem ist mein Geburtstag der Tag, an dem ich am meisten Pech habe. Entweder geht was kaputt oder ich verletze mich. Darum glaube ich auch, dass es besser ist, dass man meinen Geburtstag einfach ignoriert, außer meine Familie.

 

 

Romy


Hobby-Geschichten


Mein Traum Basketball

Basketball ist für mich mehr als eine Sportart. Hierbei fühle ich mich sehr frei. Mein Lieblingsspieler ist Michael Jordon und meine Lieblingsmannschaft die Chicago Bulls. Sie sind einfach die Besten.

Ich bin auch recht gut, trainiere fast jeden zweiten Tag zusammen mit meinen Freunden, denn später will ich einmal Basketballexperte werden.

 

 

Ayyoub

Faszination aus Fernost

Die Musikrichtung K-Pop ist ein Musikstil aus Südkorea, der Anfang der 1990er Jahre in Asien bekannt wurde. K-Pop zeichnet sich vor allem durch seine Boy- und Girl-Groups aus, die Mitglieder werden auch Idols genannt. Zudem ist es üblich, dass K-Pop Gruppen eine Choreographie zu ihren Songs haben.

K-Pop ist eine ziemlich durch geknallte Musikrichtung mit vielen Facetten. Vereinzelt hört man in K-Pop Songs englische Worte und ab und zu den ein oder anderen Rap-Part.

Große und bekannte K-Pop Gruppen sind beispielsweise BTS, Twice und EXO. Üblicherweise sind K-Pop Gruppen bei großen Entertainments angestellt, die die Gruppen auch promoten und ausbilden. Die drei größten sind: SM, YG und JYP Entertainment.

In den letzten Jahren ist K-Pop immer bekannter geworden und hat eine größere Fangemeinde bekommen. Mittlerweile hat die Begeisterung auch Europa erreicht. Vor allem die Boygroup BTS ist in Deutschland bekannt. Ein K-Pop Lied begeistert die ganze Welt: "Gangnam Style", obwohl der Song etwas ungewöhnlich ist für diese Musikrichtung..

 

 

Elias

Mein Leben von November bis März

Das Hobby Tanzen ist schon eine tolle Sache! Ich habe mit fünf Jahren angefangen. Mittlerweile tanze ich in Köln bei der Karnevalstanzgruppe "De Höppemötzjer". Sie ist eine der besten Gruppen in der Domstadt.

Ich bin vom 11.11. zum Sessionsstart bis Aschermittwoch nach Karneval ständig zu Trainings und Auftritten unterwegs. Da ist es schon hilfreich, wenn man sich mit den anderen aus der Gruppe gut versteht. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Aufregung vor Auftritten nachlässt. Trotzdem bleibt das Gänsehautfeeling, vor allem, wenn wir zum Schluss vom Publikum mit standing ovations belohnt werden.

Für diesen Einsatz brauchen wir Tänzer absolutes Herzblut und müssen beinhartes Training absolvieren. Manchmal würde ich lieber am See liegen, wie die anderen. Aber selbst wenn die Karnevalszeit stressig ist, so ist sie auch wunderschön und spaßig.

 

 

Morgaine

Entspanntes Nähen

Was mir am Nähen so gut gefällt, ist dass ich meine eigenen Ideen umsetzen kann und es ist sehr entspannend. Ich persönlich nähe gerne Röcke, Kleider und Kuscheltiere. Es macht mir besonders viel Spaß, mir immer wieder neue Tiere, Muster und Formen auszudenken.

Mein Hobby beansprucht viel Zeit und Geduld und ich muss mich über Stoffe, Garne und Nähmaschinen Technik informieren. Als ich mit dem Nähen angefangen habe, hab ich mich schlau gemacht, bevor ich mich an die Maschine gewagt habe.

Ich nähe jetzt seit anderthalb Jahren mit der Maschine, davor habe ich zwei Jahre mit der Hand genäht. Ich habe es von meiner Mutter gelernt, es macht mir viel Spaß und ich arbeite gerne an den Nähstücken.

 

 

Romy


"Wir lassen ihn nicht mehr gehen!"

Unser Hausmeister Franz-Josef Zimmermann hat am 25. April Geburtstag. Er ist verheiratet, Vater seiner zehnjährigen Tochter Sydney und Hausmeister von 552 Schülern. In seiner Freizeit reist er mit Freuden, ist mit dem Schützenzug unterwegs und tanzt gerne, am liebsten Discofox.

Bis 1985 ging er zur Schule. Danach machte er eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Von 1989 bis 1990 war er bei der Bundeswehr. Nach seinem Wehrdienst arbeitete Franz-Josef Zimmermann zuerst an einer Grundschule bevor er dann an unsere Schule wechselte. Er ist Ansprechpartner für uns Schüler, aber auch für Lehrer und Eltern. Er hilft bei schulischen Veranstaltungen und das ganze Jahr wacht er über unsere Fundsachen.

Seine Entscheidung Hausmeister werden zu wollen, kam daher, dass er früher schon immer mal mit Hausmeistern zusammen gearbeitet hatte. Er liebt vor allem die Vielfalt der Tätigkeiten. 2003 war es dann so weit, ihm wurde die Stelle an unserer Schule angeboten.

Einer seiner schönsten Momente im Schulleben war der, bei der Abschlussfeier der Zehner 2006. Hier wurde er plötzlich aufgerufen, zwei Bodyguards holten ihn ab und ihm wurde der goldene Hammer verliehen. Zu bestaunen ist der, neben einem goldenen Zollstock und Besen im "Kabuff" von Franz-Josef Zimmermann. Er habe sich wie bei der Oskarverleihung gefühlt, erzählte er uns. Er möchte am liebsten immer Hausmeister bleiben, und wenn nicht, so werden wir ihn auf gar keinen Fall gehen lassen.

Franz-Josef Zimmermann hat ein Lebensmotto: "Et is, wie et is und et kütt, wie et kütt!"

 

 

Morgaine