Wir haben eine Schülerzeitung gegründet. Vier engagierte Schülerinnen und Schüler treffen sich einmal in der Woche zur Redaktionskonferenz. Hier überlegen wir, was in unsere "Zeitung" soll.

 

Ihr findet uns hier auf der Schul-Homepage unter unserem Namen:

 

NOW SCHOOL

Schülerzeitung der Gesamtschule Jüchen

 

In unserer ersten Ausgabe stellt sich das Redaktionsteam vor und wir erzählen, wie einige von uns ihren Geburtstag erleben und was sie an ihren Hobbys begeistert.

 

Das soll für alle eine Anregung sein, selber mal darüber nachzudenken. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust hättet uns eure Geburtstags- oder Hobby-Geschichten zu schicken. Und eine Lobeshymne auf unseren Hausmeister darf natürlich nicht fehlen.

 

Leserbriefe und Ideen könnt ihr bei Frau Jansen im Sekretariat abgeben.

 

Ach ja: Uns interessiert auch, was ihr in eurer Schülerzeitung lesen wollt. Was sollen wir für euch recherchieren? Was wolltet ihr immer schon mal wissen? Was gefällt euch, was nicht? Habt ihr vielleicht interessante Fotos?

 

Und wer jetzt Lust hat, bei uns mit zu machen, ist herzlich eingeladen. Wir treffen uns donnerstags von 15.05 bis 15.50 Uhr im Klassenraum der 8b.

 

Tamara Bremshey

Redaktionsteam:

Ayyoub Boulaouine

Romy Dettling

Morgaine Rütten

Nele Schoof

Lea Merkens

Fee Merkens


2. Ausgabe

Ein gelungenes, erstes Schulkonzert

Vor kurzem war es soweit: Unsere Gesamtschule Jüchen veranstaltete zum ersten Mal im Forum ein schuleigenes Konzert mit vielen Beiträgen. 

Die Musiker stammten aus den Musikwahlpflichtkursen, aus Schülergruppen, waren Solisten und sogar die Lehrerband spielte. Es war ein schöner Abend und es gab ein großes, interessiertes Publikum.

Die Gesamtschule kann stolz sein, dass sie große Nachwuchs Talente hat, und dass es ein gelungenes Konzert war. Eine sehr wichtige Person bei den ganzen Vorbereitungen, Proben und Aufführungen war der Musiklehrer der Schule Oleg Pryydun. Er hat das Konzert gestaltet.

Aber er ist natürlich nicht der einzige, ohne die Technik wäre es nicht so ein toller Abend geworden. Sie hat vieles möglich gemacht, dafür Unterricht geopfert und das Equipment zum Teil selbst mitgebracht.

Für die Pause organisierte die Klasse 8 b zusammen mit Klassenlehrerin Andrea Klasen-Laumann einen Verkauf mit verschiedenen Angeboten.

 

Morgaine

Wir danken:

Technikern des Jahrgangs 9

Moderatorin Tara Kahlstaedt

Lehrerband

Streich Mini Orchester

Jazz Gruppe

Rock'n Roll Band

Oleg Pryydun

Rainer Lange

Andrea Klasen-Laumann

Schülern der Klasse 8b

WP-10, WP-9 Kursen

Gruppe Jahrgang 6

Solisten aus Jahrgang 5/6

Susanne Schumacher



"Was bedeutet für dich Ramadan?"

Ayyoub Boulaouine hat gerade Ramadan gefeiert. Das ist der Fastenmonat der Muslime. Das heißt unter anderem, dass man rund vier Wochen lang nur essen und trinken darf, wenn die Sonne untergegangen ist. Am Ende dieser Fastenzeit steht das so genannte Zuckerfest, das man zusammen mit Freunden und Familie feriert.

 

Wir haben Ayyoub gefragt: "Was bedeutet für dich Ramadan?"

 

"Ramadan ist für mich eine der wichtigsten Zeit im Jahr, weil ich in dieser Fastenzeit viel über das Thema lerne. Unser Tagesablauf ist eigentlich wie ein ganz normaler anderer Tag. Nur stehe ich schon um 4 Uhr morgens auf, esse und trinke vor Sonnenaufgang und gehe dann erstmal wieder schlafen. Danach gehe ich wie alle zur Schule. Das ist ohne Essen und Trinken ganz schön anstrengend. Wenn ich dann noch zwei Stunden Sport habe, bekomme ich danach Kopfschmerzen. Erst abends spät nach Sonnenuntergang essen und trinken wir wieder. Trotzdem macht es mir Spaß und das Schönste ist, dass ich mit meinem Vater jeden Tag zur Moschee gegangen bin. Das hat mich motiviert!"

 

Ayyoub


"Ich würde es jedem empfehlen!"

Zu ihrem Gegenbesuch kamen jetzt die französischen Schüler aus Leers, um zu erfahren, was hier bei uns alles anders und neu ist. Ich, Lea, erzähl euch von diesem Besuch. Gegen Mittag erreichte der Bus des Collége Alphonse Daudel unsere Schule. Nach einem Empfang und ein paar Kennenlernspielen gingen die Austauschschüler zu ihren Gastfamilien nach Hause und konnten sich erst einmal kennen lernen.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Aachen. Dort besuchten wir ein Museum und nahmen an einem Schreibworkshop teil, wo wir ausprobieren konnten mit Feder und Tinte zu schreiben. Danach durften wir in Kleingruppen die Innenstadt erkunden. Nach der Tour war ich mit unseren Gastkindern noch Minigolf spielen. 

Am nächsten Tag ging es dann mit den Franzosen in unsere Schule. So konnten sie erfahren, wie der Unterricht in deutschen Schulen funktioniert. Danach hatten wir Freizeit, also habe ich meinen Gästen den Tagebau Garzweiler gezeigt, wo wir auch Picknick machten. Den Rest des Tages konnten wir entspannen. 

Am vorletzten Tag besichtigten wir in Köln das Sportmuseum. Dort konnten wir selbst vieles ausprobieren, zum Beispiel Boxen oder Weitsprung mit Gewichten. Danach hatten wir Freizeit in der Stadt. Am Abend trafen wir uns dann noch mit zwei weiteren Austauschschülern zum Schwimmen. Später wurde gegrillt und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am letzten Tag empfing uns der Bürgermeister und erzählte uns, wie es zur Partnerschaft zwischen Jüchen und Leers gekommen war. Gegen Mittag fuhren die Franzosen dann wieder nach Hause. Für mich war es eine aufregende Zeit, ich würde jedem empfehlen, so etwas auch einmal mitzumachen.

 

Lea


Spannender Besuch bei der Feuerwehr Jüchen

Die komplette Jahrgangsstufe acht der Gesamtschule Jüchen war zu Besuch in der Feuerwehrwache der Gemeinde Jüchen. Zu erst haben die Schüler Heinz-Dieter Abels kennen gelernt. Er ist der Leiter der Feuerwehr. Nach seiner Vorstellung fragte er die fünf W's ab, die vor jedem Einsatz wichtig sind: Wer meldet das Ereignis?, Wo geschah es?, Was ist geschehen?, Wie viele Verletzte/Erkrankte gibt es? und Warten auf Rückfragen! Danach stellte der Feuerwehrchef den Schülern die Ausrüstung der Feuerwehrleuten vor, die natürlich komplett feuerfest sein muss.

Die Feuerwehr Jüchen ist nicht nur bei Instagram und Facebook vertreten, sie hat auch eine Jugendfeuerwehr. Hier kann jeder ab zehn Jahren eintreten und auch Mädchen sollten keine Angst haben, so der Chef. Danach gingen die Schüler in Gruppen zusammen und absolvierten verschiedene Stationen.

Die erste Station war die Fahrzeugerkundung. Hier erklärte Michael Schröder zu erst den Funknamen des Fahrzeugs und die Bedeutung. Auf diesem waren von Hydraulischen Hilfsmitteln bis zum Notstromaggregat alles. Die zweite Station erläuterte wie ein Pressatemluftgerät funktioniert. Dazu gehört eine Maske, die zu 100 Prozent dicht am Kopf anliegen und nach jedem Benutzen desinfiziert und gewartet werden muss.

An Station drei wurde den Schülern die Schlauchwerkstatt gezeigt. Nach einem Einsatz werden die benutzten Schläuche dort hin gebracht, in eine Maschine gehangen, die sie durch eine "Waschanlage" ziehen. Um den Schlauch auf Beschädigungen zu testen, gibt man einen Druck von 16 Bar darauf, um zu sehen, ob er ganz ist. Nach dem Waschen und Kontrollieren muss er 24 Stunden in einen Trockenschrank. Danach wird er zusammen gerollt und ist wieder einsatzbereit.

An der vierten Station wurde den Schülern die Brandklassen erklärt und wie ein Feuerlöscher von innen aussieht und bedient wird. Am Ende erlebten die Schüler ein simulierten Fettbrand und wie es enden könnte, wenn etwas Wasser auf den Fettbrand gelangt.

 

 

Dominik Anno 


UNSER HOBBY: TISCHTENNIS

Fee ( links) und Lea (rechts) spielen mit Begeisterung Tischtennis.
Fee ( links) und Lea (rechts) spielen mit Begeisterung Tischtennis.

Heute erzählen wir, Fee und Lea etwas über unser größtes Hobby, Tischtennis spielen. Tischtennis ist ein vielseitiger Sport. Dabei geht es um Reaktionsvermögen, Koordination und Schnelligkeit. Wir sind durch eine kuriose Geschichte zu diesem Sport gekommen:

Wir waren im Urlaub und in unserem Hotel stand eine Tischtennisplatte. Wir haben oft gespielt und hatten viel Spaß daran. Als wir dann wieder zu Hause waren, haben wir uns nach einem Verein in der Nähe umgeguckt. So sind wir bei unserem jetzigen Verein, dem „CVJM Kelzenberg“ gelandet. Seitdem sind wir total begeistert dabei, Tischtennis zu spielen. Das sind jetzt vier Jahre. Wir trainieren mittlerweile drei Mal in der Woche. Die Turnhalle ist inzwischen unser zweites Zuhause.

2014 haben wir unser erstes Turnier gespielt und gleich gewonnen. Seitdem haben wir so viele Turniere gespielt, dass wir sie langsam nicht mehr zählen können. Für diese Turniere haben wir schon einige Urkunden, Medaillen und Pokale erhalten.

Tischtennisspieler spielen natürlich nicht mit irgendwelchen Sportsachen, sondern mit speziellen Trikots und Hosen. Auf den Trikots steht meistens der Name des Vereins, und auch manchmal der Name des Spielers. Die Hose kann natürlich  durch einen Sportrock ersetzt werden.

Wir bestreiten gerne Meisterschaftsspiele mit unserer Mädchenmannschaft. Leider spielen nicht so viele Mädchen Tischtennis, weshalb wir sehr knapp bei der Besetzung sind. Natürlich gibt es auch Tischtenniscamps, zum Beispiel das Camp „Girls Day“. Dort wird viel Tischtennis gespielt. Aber auch der Spaß kommt in solchen Camps nicht zu kurz. Das ist ziemlich cool!

 

Eigentlich kann jeder Tischtennis spielen, und das ist auch gut so. Alle Tischtennisspieler sind zusammen eine große Familie. Wir halten zusammen, egal wie gut oder schlecht jemand ist. Jeder darf mitmachen!


1. Ausgabe

Mein Geburtstag


Bisher waren meine Geburtstage sehr gut. Ich ziehe mich schick an und fahre mit meiner Familie in die Stadt. Dort darf ich mir aussuchen, was mir gefällt.

Wieder zu Hause kommen meine besten Freunde zu mir und wir unternehmen was zusammen. Später wartet meine ganze Familie auf mich und ich bekomme viel Geld geschenkt. Das freut mich sehr!

 

 

Ayyoub

Bisher mochte ich meine Geburtstage. An diesem Tag habe ich immer das Gefühl, dass für mich die Welt stehen bleibt. Aber beim letzten Mal war es nicht so schön. Meistens, nein eigentlich immer, habe ich an meinem Geburtstag Schule oder es ist Karneval. Ich hab schon ausgerechnet, dass mein 18. Geburtstag am Rosenmontag ist. Dann sind an diesem Tag alle mit Karneval beschäftigt.

Außerdem finde ich es nicht immer so toll, wenn in der Schule für mich gesungen wird. Aber es gibt Schlimmeres. Prinzipiell liebe ich meinen Geburtstag, auch wenn er nur alle vier Jahre richtig wirklich da ist.

 

Morgaine

Mein Geburtstag ist wie jeder andere Tag im Jahr, nur dass die ganze Familie da ist. Zudem ist mein Geburtstag der Tag, an dem ich am meisten Pech habe. Entweder geht was kaputt oder ich verletze mich. Darum glaube ich auch, dass es besser ist, dass man meinen Geburtstag einfach ignoriert, außer meine Familie.

 

 

Romy


Hobby-Geschichten


Mein Traum Basketball

Basketball ist für mich mehr als eine Sportart. Hierbei fühle ich mich sehr frei. Mein Lieblingsspieler ist Michael Jordon und meine Lieblingsmannschaft die Chicago Bulls. Sie sind einfach die Besten.

Ich bin auch recht gut, trainiere fast jeden zweiten Tag zusammen mit meinen Freunden, denn später will ich einmal Basketballexperte werden.

 

 

Ayyoub

Faszination aus Fernost

Die Musikrichtung K-Pop ist ein Musikstil aus Südkorea, der Anfang der 1990er Jahre in Asien bekannt wurde. K-Pop zeichnet sich vor allem durch seine Boy- und Girl-Groups aus, die Mitglieder werden auch Idols genannt. Zudem ist es üblich, dass K-Pop Gruppen eine Choreographie zu ihren Songs haben.

K-Pop ist eine ziemlich durch geknallte Musikrichtung mit vielen Facetten. Vereinzelt hört man in K-Pop Songs englische Worte und ab und zu den ein oder anderen Rap-Part.

Große und bekannte K-Pop Gruppen sind beispielsweise BTS, Twice und EXO. Üblicherweise sind K-Pop Gruppen bei großen Entertainments angestellt, die die Gruppen auch promoten und ausbilden. Die drei größten sind: SM, YG und JYP Entertainment.

In den letzten Jahren ist K-Pop immer bekannter geworden und hat eine größere Fangemeinde bekommen. Mittlerweile hat die Begeisterung auch Europa erreicht. Vor allem die Boygroup BTS ist in Deutschland bekannt. Ein K-Pop Lied begeistert die ganze Welt: "Gangnam Style", obwohl der Song etwas ungewöhnlich ist für diese Musikrichtung..

 

 

Elias

Mein Leben von November bis März

Das Hobby Tanzen ist schon eine tolle Sache! Ich habe mit fünf Jahren angefangen. Mittlerweile tanze ich in Köln bei der Karnevalstanzgruppe "De Höppemötzjer". Sie ist eine der besten Gruppen in der Domstadt.

Ich bin vom 11.11. zum Sessionsstart bis Aschermittwoch nach Karneval ständig zu Trainings und Auftritten unterwegs. Da ist es schon hilfreich, wenn man sich mit den anderen aus der Gruppe gut versteht. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Aufregung vor Auftritten nachlässt. Trotzdem bleibt das Gänsehautfeeling, vor allem, wenn wir zum Schluss vom Publikum mit standing ovations belohnt werden.

Für diesen Einsatz brauchen wir Tänzer absolutes Herzblut und müssen beinhartes Training absolvieren. Manchmal würde ich lieber am See liegen, wie die anderen. Aber selbst wenn die Karnevalszeit stressig ist, so ist sie auch wunderschön und spaßig.

 

 

Morgaine

Entspanntes Nähen

Was mir am Nähen so gut gefällt, ist dass ich meine eigenen Ideen umsetzen kann und es ist sehr entspannend. Ich persönlich nähe gerne Röcke, Kleider und Kuscheltiere. Es macht mir besonders viel Spaß, mir immer wieder neue Tiere, Muster und Formen auszudenken.

Mein Hobby beansprucht viel Zeit und Geduld und ich muss mich über Stoffe, Garne und Nähmaschinen Technik informieren. Als ich mit dem Nähen angefangen habe, hab ich mich schlau gemacht, bevor ich mich an die Maschine gewagt habe.

Ich nähe jetzt seit anderthalb Jahren mit der Maschine, davor habe ich zwei Jahre mit der Hand genäht. Ich habe es von meiner Mutter gelernt, es macht mir viel Spaß und ich arbeite gerne an den Nähstücken.

 

 

Romy


"Wir lassen ihn nicht mehr gehen!"

Unser Hausmeister Franz-Josef Zimmermann hat am 25. April Geburtstag. Er ist verheiratet, Vater seiner zehnjährigen Tochter Sydney und Hausmeister von 552 Schülern. In seiner Freizeit reist er mit Freuden, ist mit dem Schützenzug unterwegs und tanzt gerne, am liebsten Discofox.

Bis 1985 ging er zur Schule. Danach machte er eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Von 1989 bis 1990 war er bei der Bundeswehr. Nach seinem Wehrdienst arbeitete Franz-Josef Zimmermann zuerst an einer Grundschule bevor er dann an unsere Schule wechselte. Er ist Ansprechpartner für uns Schüler, aber auch für Lehrer und Eltern. Er hilft bei schulischen Veranstaltungen und das ganze Jahr wacht er über unsere Fundsachen.

Seine Entscheidung Hausmeister werden zu wollen, kam daher, dass er früher schon immer mal mit Hausmeistern zusammen gearbeitet hatte. Er liebt vor allem die Vielfalt der Tätigkeiten. 2003 war es dann so weit, ihm wurde die Stelle an unserer Schule angeboten.

Einer seiner schönsten Momente im Schulleben war der, bei der Abschlussfeier der Zehner 2006. Hier wurde er plötzlich aufgerufen, zwei Bodyguards holten ihn ab und ihm wurde der goldene Hammer verliehen. Zu bestaunen ist der, neben einem goldenen Zollstock und Besen im "Kabuff" von Franz-Josef Zimmermann. Er habe sich wie bei der Oskarverleihung gefühlt, erzählte er uns. Er möchte am liebsten immer Hausmeister bleiben, und wenn nicht, so werden wir ihn auf gar keinen Fall gehen lassen.

Franz-Josef Zimmermann hat ein Lebensmotto: "Et is, wie et is und et kütt, wie et kütt!"

 

 

Morgaine