Abschlussfahrten 2018

Abschlussfahrt der Klasse 10a nach Hamburg vom 9. bis 13. April 2018

Am Montag trafen sich um 8 Uhr 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a sowie die Lehrerinnen Frau Montag und Frau Steffen an der Schule. Unser Reisebus war schon vor Ort und schnell konnten wir die Koffer einladen. Auch die Klasse 10d mit Frau Symossek und Herrn Poth trafen sich dort, um ihre Fahrt nach Hamburg zu starten. Den Reisebus für die Hin- und Rückfahrt teilten wir uns, vor Ort hatten wir dann aber ein größtenteils getrenntes Programm und eine unterschiedliche Unterkunft.

Um 8.30 Uhr startete der Bus Richtung Norden. Nach einigen Stunden Fahrt, zwei Pausen und einem Busfahrerwechsel wurden wir um ca. 15.30 Uhr am A&O Hostel Hamburg City abgesetzt. Wir checkten ein, verteilten und bezogen die Zimmer. Viel Zeit war allerdings nicht, da wir uns bereits um 16.30 Uhr in der Lobby des Hostels trafen, um zu Fuß zum Hamburger Hafen zu laufen, wo dann um 17.30 Uhr unsere einstündige Hafenrundfahrt startete. Das Wetter war trocken, daher war es sehr schön und informativ, Hamburg und den Hafen von der Elbe aus zu sehen. Beeindruckend war das Gebäude der Elbphilharmonie, das nach einer Bauzeit von 9 Jahren im Januar 2017 eröffnet wurde. Nach der Hafenrundfahrt sind wir alle zusammen zurück ins Hostel gegangen. Dort gab es um 20 Uhr Abendessen und anschließend haben wir den Abend auf den Zimmern ausklingen lassen.

 

Am Dienstag ging es zu einem kleinen Stadtrundgang und zum Chocoversum. Nach dem Frühstück in unserem Hostel trafen wir uns alle um 9:30 Uhr im dortigen Foyer, um gemeinsam zum Jungfernstieg am Alstersee zu laufen. Dieser war dann auch unser Startpunkt für die Stadtführung, welche gegen 10:30 Uhr begann. Von eher allgemeinen Informationen, z.B. über die Größe der Stadt, welche enorm gestiegen ist, über Interessantes zu der heutigen Hamburg City mit ihren teuren Geschäften und kleinen Seitengassen bis hin zum Rathaus, der St. Nikolai Kirche, der Speicherstadt und Informationen zum Hamburger Feuer war vieles dabei. Um ca. 12 Uhr gingen wir dann vorerst getrennte Wege und hatten Zeit uns bis 13.30 Uhr selbstständig ein wenig in der Innenstadt umzuschauen. Um 14 Uhr ging es nämlich auch schon mit unserer Führung im Chocoversum los. Dort lernten wir alles über den Weg der Kakaobohne bis hin zur Schokolade und kamen mit dem Schlemmen natürlich nicht zu kurz. Das dortige Highlight war die Gestaltung einer eigenen Schokoladentafel. Anderthalb Stunden durften wir dort lernen und genießen. Zum Schluss ließen wir den Abend in Kleingruppen ausklingen, im Park, der Europapassage oder auch einfach auf den Zimmern im Hostel. Ein absolut gelungener Tag. Schließlich hieß es um 23 Uhr Nachtruhe und wir freuten uns schon auf den nächsten Tag.

 

Am Mittwoch mussten wir sehr früh aufstehen und uns fertig machen. Wir sind um 9 Uhr vom Busbahnhof aus in Richtung Heidepark Soltau gestartet. Als wir dort nach ca. einer Stunde Fahrt angekommen sind haben wir uns in alle Richtungen zerstreut und sind alle möglichen Achterbahnen gefahren. Zwei Achterbahnen waren leider noch gesperrt. Trotzdem hatte jeder seinen Spaß und es war für jeden etwas dabei. Neben den verschiedensten Achterbahnen gab es den Freefalltower, Wasserbahnen und vieles mehr. Wir hatten super Wetter und das Glück, dass der Park sehr wenig besucht war. So mussten wir kaum anstehen und konnten teilweise sogar sitzen bleiben, um direkt noch eine Runde zu drehen. Besonders gut haben uns die Achterbahn Flug der Dämonen, der Freefalltower Scream und die Wasserbahnen gefallen. Es wurde sehr viel gelacht und geschrien. Am späten Nachmittag haben wir uns am Ausgang versammelt und sind um 17 Uhr zurückgefahren. Den Abend konnten wir dann selbst gestalten, einige sind in die Stadt gegangen, waren Essen oder im Hostel. Es war ein cooler und entspannter Tag.

 

Am Donnerstag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück, das von 6 – 10 Uhr angeboten wurde. Um halb 10 trafen wir uns dann mit Frau Montag und Frau Steffen in der Lobby des Hostels und besprachen den Tagesablauf. Unser Tagesablauf bestand aus dem Hamburg Dungeon und einem gemeinsamen Abendessen auf der Reeperbahn. Nach der Besprechung mit den Lehrerinnen hatten wir bis 13.30 Uhr Zeit, Einkäufe für den Abreisetag zu besorgen, da unser Termin im Hamburg Dungeon um 13.50 gebucht war. Als wir dann ins Hamburg Dungeon rein gelassen wurden, wurden uns erstmal die dortigen Regeln für dieses Erlebnis-Theater mitgeteilt. Das Hamburg Dungeon stellt die gefährliche Vergangenheit Hamburgs vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu dem Anfang des 20. Jahrhunderts schauspielerisch dar. Man wird innerhalb von 90 Minuten durch 11 Liveshows durchgeführt, die über 600 Jahre der grausamen Hamburger Geschichte zeigen. Nach den schaurig schönen 90 Minuten hatten wir dann bis zu dem Abendessen ein wenig Freizeit. Um 17.30 Uhr trafen wir uns am Jungfernstieg und fuhren dann gemeinsam mit einer U-Bahn nach St. Pauli. Dort angekommen gingen wir dann zum Restaurant Herzblut und haben es uns schmecken lassen. Als wir fertig mit essen waren, gingen wir dann noch zu der Kirmes Hamburger Dom, die in der Nähe war. Einige Schüler gingen dort auf Attraktionen, andere holten sich noch einen kleinen Nachtisch. Insgesamt war der Tag ein sehr gutes und unvergessliches Erlebnis.

 

Am Freitag haben wir unsere Koffer gepackt, im Hostel gefrühstückt und uns nach der Zimmerabnahme im Foyer des Hostels getroffen. Um 10 Uhr startete der Bus erst zum A&O Hostel Hamburg Hauptbahnhof, um die 10d einzusammeln und dann zurück Richtung Jüchen.

 

Die Abschlussfahrt nach Hamburg war für uns alle eine tolle, gemeinsame Zeit, in der wir sehr viel Spaß hatten und viele schöne Seiten von Hamburg gesehen haben.


Dzień dobry, Krakau!

Eine unvergessliche Abschlussfahrt nach Polen

In der Zeit vom 8. bis zum 12. April mach­ten sich 24 Schü­lerin­nen und Schü­ler der Klasse 10c, be­glei­tet von Frau Slawinski und Herrn Blenkle, auf den Weg ins polnische Krakau. Zum er­sten Mal wur­de an un­se­rer Schu­le eine Reise in die polnische Stadt durch­ge­führt und diese erwies sich als voller Erfolg.

Vom Flughafen Düsseldorf flogen wir knappe 90 Minuten nach Krakau, wo bereits ein Bus in Richtung Innenstadt wartete. Unser Hostel lag etwa 10 Gehminuten von der wunderschönen Altstadt entfernt.

Bereits am Abend der Ankunft wartete  eine große Überraschung – bei einem ersten Erkundungsspaziergang durch die Stadt gab es ein unerwartetes Wiedersehen mit dem ehemaligen Klassenlehrer, Herrn Mändle, der zur großen Überraschung der Schülerinnen und Schüler privat angereist war und den ersten Abend mit uns verbrachte.

Montags stand eine Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auf dem Programm, die die Klasse in den Fächern Deutsch und Geschichte bereits intensiv vorbereitet hatte. Im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wurden während des Zweiten Weltkrieges 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die­ Füh­run­gen durch das Stamm­la­ger und das La­ger Bir­ke­nau wa­ren für al­le sehr be­we­gend und ein Er­eig­nis, wel­ches nicht zu ver­ges­sen ist. Als wir in den Museumsräumen an den Bergen aus Haaren, Schuhen oder den leeren Giftkapseln vorbeigingen, herrschte absolute Stille und Entsetzen.

Am zweiten Tag stand eine mehrstündige Stadtführung auf dem Programm. Durch unsere Stadtführerin Anna lernten wir die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der wunderschönen Stadt kennen. In der Altstadt ist das Verlaufen unmöglich, da man immer wieder auf den großen Marktplatz stößt. Auch der Stadtteil Kazimierz, das ehemalige jüdische Viertel, ist von der Altstadt in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen. Besondere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Marktplatz mit dem Rathaus und der Marienkirche. Auf dem Platz stehen die "Tuchhallen", in denen sich diverse Stände mit polnischem Kunsthandwerk befinden. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Königsschloss "Wawel". Es thront auf einem Hügel über der Weichsel.

 

Nachdem der Mittwoch, der zur freien Verfügung stand, für individuelle Interessen, wie beispielsweise einen Besuch des Wachsmuseums, einen Besuch von Schindlers Fabrik, oder einfach nur zum Shoppen und Genießen genutzt wurde, machten wir uns am Donnerstag wieder auf den Weg nach Deutschland.


Klassenfahrten 7er

Klassenfahrt der Stufe 7 nach Kevelaer

Kanu-Spaß und Biobauernhof

Erlebnis pur für den gesamten Jahrgang 7: Vom 10. bis 13. April ging es nach

Kevelaer. Teambildung und Kooperationstraining standen dort auf dem Programm.

Gleich am Ankunftstag ging es damit los. Im angrenzenden Wald bei der Jugendherberge bauten mehrere Schülergruppen im Wettstreit miteinander

Unterstände aus Holz. Nicht ganz einfach, denn gewonnen haben nur diejenigen, die auch alle in ihrem Unterstand sitzen konnten. Die Kanu-Fahrt auf der Niers war dann ein echtes Abenteuer, bei dem nicht alle Teilnehmer trocken blieben. Aber die Ersatzkleidung leistete wertvolle Dienste. 

Der Besuch des Biobauernhofes entpuppte sich als weiteres Highlight. Dort durften die 250 Ziegen und Schafe von den Kindern gefüttert, gestreichelt und auf den Arm genommen werden. Sehr spaßig und begleitet von großem Gejohle waren die Treckerrunden über den Hof. Auch das Kuhreiten erfreute sich auch großer Beliebtheit. Natürlich erfuhren alle auch sehr Lehrreiches über die Haltung von Tieren unter „Bio-Bedingungen“. Die Tiere fühlen sich wohl, sie haben viel Platz und sind meistens an der frischen Luft. Dafür sind die Preise der Produkte eben etwas höher als die aus der Massentierhaltung.

Zum Ausklang der Fahrt gab es am letzten Abend noch ein Lagerfeuer.