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Wenn Minuten sich wie Stunden anfühlen - 24 Stunden Schlafentzug. Ein Selbstversuch von Elias Danis

 

Energiedrinks, Zimmerdekoration, frische Luft – was man so auf sich nimmt: Im Rahmen eines Projektes im Deutschunterricht habe ich mich dazu entschlossen, in einem Selbstversuch auszutesten, wie mein Körper auf einen Schlafentzug von 24 Stunden reagiert.

 

Beginn: 01. April 2017 – 6:00 Uhr

Normaler Tagesverlauf

 

22:00 Uhr (16 Std. wach)

Ich schaue mit meinem Vater noch fernsehen. Langsam werden meine Augen schwerer, aber richtig müde bin ich noch nicht.

 

24:00 Uhr (18 Std. wach)

Ich habe einen Energiedrink getrunken, damit ich nicht müde werde. Dieser wirkt auch ziemlich schnell und ich bin hellwach. Ich spiele Videospiele auf meiner Spielekonsole.

 

02:00 Uhr (20 Std. wach)

Langsam lässt die Wirkung des Energiedrinks nach und meine Augen fallen immer wieder zu. Außerdem fällt mir auf, dass ich immer wieder mit den Augen zwinkern muss. Um mich abzulenken, dekoriere ich mein Zimmer um.

 

03:00 Uhr (21 Std. wach)

Auf meinem Handy such ich mir als kleinen Test ein Spiel heraus, mit welchem man meine derzeitige Reaktionsschnelligkeit herausfinden kann. Das fällt mir noch relativ leicht. Um wach zu bleiben, wasche ich mein Gesicht mit kaltem Wasser.

 

03:30 Uhr (21,5 Std. wach)

Minuten fühlen sich wie Stunden an. Ich höre Musik, muss diese jedoch schnell wieder ausstellen, da ich plötzlich starke Kopfschmerzen bekomme. Außerdem merke ich, dass der Schlafentzug mich langsam aggressiv macht.

 

04:00 Uhr (22 Std. wach)

Ich spiele erneut das Reaktionsspiel, diesmal schaffe ich es nicht mich zu konzentrieren. Ich gehe nach draußen auf die Terrasse, weil ich hoffe, dass ich durch frische Luft und Sauerstoffzufuhr wieder wacher werde und meine Konzentration zunimmt.

 

05:00 Uhr (23 Std. wach)

Die frische Luft hat gut getan. Ich nehme mir ein Buch und versuche darin zu lesen. Nach wenigen Seiten merke ich, wie meine Kopfschmerzen wieder zurückkommen und die Konzentration nachlässt. So langsam will ich den Selbstversuch stoppen!

 

Ende: 02.04.2017 – 06:00 Uhr (24 Std. wach)

Geschafft, ich war 24 Stunden wach!

Ich bin nun wirklich sehr müde, aber auch froh und stolz das ich diesen Selbstversuch ohne größere Nebenwirkungen überstanden habe. Ich gehe nun ins Bett – Gute Nacht!

 

 

Fazit zum Selbstversuch:

 

Abschließend möchte ich zu diesem Selbstversuch sagen, dass es teilweise hart war.

Man merkt körperliche Veränderungen wie Kraftlosigkeit, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen und Aggression, aber man hat zwischendurch auch immer wieder Phasen, in denen man hellwach ist.

 

Es ist möglich 24 Stunden wach zu bleiben, auch wenn es den Körper an seine Grenzen bringt.

 

Elias Danis

 

01.05.2017

Veröffentlicht durch: Herrn Mändle


Zwischen Bratwurst und Braunkohle

 

Der Tagebau (Rheinbraun) wird sehr unterschiedlich genutzt, z.B. um dort zu grillen, um spazieren zu gehen, um joggen zu gehen oder um an den Kraftwerken mit dem Rad entlang zu fahren. Natürlich gibt es zwei Seiten von der Rheinbraun, denn auch die Umweltverschmutzung ist ein großes Thema. 

Es gibt in letzter Zeit einige Demonstrationen gegen den Tagebau wegen der Umweltverschmutzung und dem Abriss von Dörfern. 

Die in Garzweiler abgebaute Braunkohle wird über die Nord-Südbahn in die Kraftwerke transportiert um Strom zu gewinnen.

Die Umwelt wird durch die Abgase stark verschmutzt. Das Abpumpen von Grundwasser ist schädlich für die Feuchtgebiete.

Gleichzeitig verschmutzt der Staub aus dem Braunkohleloch die anliegenden Gebiete stark und die Anwohner aus den Dörfern, die umgesiedelt werden, müssen ihre Häuser verlassen, ihre Friedhöfe werden zerstört und die Toten werden in ein Massengrab umgebettet.

Wir finden aber, dass das Braunkohleloch auch gute Seiten hat. Es wird viel Strom produziert, den wir täglich brauchen und gleichzeitig entsteht ein schöner Freizeitort für Spaziergänger und andere Aktivitäten. Dann kann es auch mal nach Bratwurst riechen!

 

Madlen und Jonas

 

11.04.2017

Veröffentlicht durch: Herrn Mändle


Meine Erfahrung ohne Zucker

 

Keine Schokolade, keine Gummibärchen, keine Limo - vom 27. bis 31. März 2017 habe ich ein Selbstexperiment gewagt. Diesen Selbstversuch habe ich zu Hause durchgeführt und es erfolgreich bis zum Ende durchgehalten. Fünf Tage lang habe ich Zucker vermieden. 

Bevor ich das Selbstexperiement gestartet hatte, dachte ich, es sei leicht, fünf Tage ohne Zucker auszuhalten, aber am ersten Tag habe ich schon bemerkt, dass es schwer sein würde, vor allem am Anfang jeglichen Kontakt mit Zucker zu vermeiden. In diesem Zeitraum stand zuckerfreie Nahrung bei mir auf dem Speiseplan und war mir sehr wichtig.

Am Morgen vom ersten Tag war es noch nicht mehr so schlimm, doch nach einiger Zeit hatte ich immer mehr Lust auf Süßigkeiten.

Der zweite Tag lief so ab, dass die Lust immer mehr wurde, doch ich habe den jeweiligen Kontakt mit Zucker weiterhin verhindert.

Der dritte Tag verlief ohne weitere Veränderungen gegenüber dem zweiten Tag ab.

Am vierten Tag habe ich mich langsam an die Situation gewöhnt und fand es nicht mehr so schwer, auf den Konsum von Zucker zu verzichten.

Der letzte Tag war erreicht und ich war erleichtert, dass das Selbstexperiment sich dem Ende neigte. Im Prinzip fiel es mir nicht schwer, auf den Zucker zu verzichten, aber ich war froh, bald wieder Zucker zu mir zu nehmen.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Zucker so sehr fehlen würde. Während der fünf Tage habe ich ebenfalls gemerkt, dass uns Zucker immer umgibt; Zucker ist sogar in den Nahrungsmitteln enthalten, in denen man es gar nicht erwarten würde. Und wie schnell unser täglicher Zuckerbedarf gedeckt ist, obwohl wir nicht gezielt Zucker zu uns nehmen!

 

Lisa Margerdt

 

11.04.2017

Veröffentlicht durch: Herrn Mändle