Schwimmen für bessere Motorik

Die beiden Übungsleiterinnen des DLRG (Foto v.l.) Elke Meuter und Iris Conen begeistern unsere Schüler für das Schwimmen.
Die beiden Übungsleiterinnen des DLRG (Foto v.l.) Elke Meuter und Iris Conen begeistern unsere Schüler für das Schwimmen.

Außer sonntags sind sie jeden Tag im Schwimmbad. Sie bringen Kindern das Schwimmen bei oder trainieren sie für Wettkämpfe: Die beiden DLRG Übungsleiterinnen Elke Meuter und Iris Conen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bietet im Bad in Hochneukirch Schwimmkurse für Schüler der Klassen 5 bis 7 unserer Schule an und eine AG für Nichtschwimmer.

"Wir haben mit der Gesamtschule Jüchen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen", erläutert Iris Conen. "Darin haben wir gemeinsam festgelegt, was die Schüler brauchen, wo sie Schwächen haben und wo wir den Unterricht vertiefen müssen".

Der Bedarf schwimmen zu lernen, ist immens hoch. "Es gab Zeiten, in denen haben Kommunen an allem gespart, da wurden Bäder geschlossen und das baden wir heute noch aus", so Elke Meuter. Aber auch die Fähigkeit der Schüler habe sich aus Sicht der jahrelangen Erfahrung beider Schwimmlehrerinnen enorm verändert. "Die Motorik der Kinder hat sich sehr verschlechtert," so Iris Conen. "Ich beobachte das nun schon seit über 30 Jahren. Früher haben alle viel mehr Zeit draußen verbracht. Heute sitzen sie die meiste Zeit drinnen, mit Spielen oder Handys beschäftigt. Das zeigt sich beim Schwimmen deutlich". Darum freut sich Elke Meuter, dass sie den Schülern auch noch eine andere Welt als die digitale vermitteln darf. "Für manche ist das Schwimmbad sogar ein Stück Heimat geworden".

Der Austausch zwischen Übungsleiterinnen und Schule ist sehr rege. "Wir nehmen an Zusammenkünften des Fachs Sport teil und besprechen uns mit den zuständigen Lehren", betont Iris Conen.

Sie selber wurde schon als kleines Kind von ihrer Mutter immer mit ins Bad genommen. "Irgendwann bin ich einfach ins Wasser gesprungen und mit vier konnte ich schwimmen". Als Zehnjährige nahm sie regelmäßig an DLRG Wettkämpfen teil, bis eine Erkrankung sie zwang ein wenig zurück zu rudern. "Aber Schwimmen bleibt immer meine Leidenschaft", strahlt Iris Conen.

 

Elke Meuter war schon immer eine richtige Wasserratte, "obwohl meine Eltern beide Nichtschwimmer sind. Durch meine Kinder bin ich wieder aktiv beim DLRG eingestiegen und seither findet man mich rund 20 Stunden pro Woche im Bad oder zu Hause am Schreibtisch mit Organisation für den Verein beschäftigt".